• Pfeil und Bogen






    Welche Bogenarten gibt es?

    Unterschieden wird bei den Bögen hauptsächlich unter den Arten Blank-, Recurve- und Compoundbogen.

    Blankbogen

    Blank-Bogen

    Blank-Bogen sind Bogen ohne Visier und ohne mechanische Lösehilfe. Also so wie unsere Vorfahren bereits vor tausenden von Jahren geschossen haben. 

    Alle beim Schießen verwendeten Teile müssen frei von Markierungen, Zielmarken oder Visieren sein, die zum Zielen genutzt werden können. Ebenso müssen alle Pfeile (bis auf die Farbe) gleich sein (Gewicht, Durchmesser, Länge, Befiederung...). 

    Recurvebogen

    Recurve-Bogen

    Das Wort Recurve (engl.: zurückgebogen) steht bereits für das Hauptmerkal des Bogentyps: gebogene Wurfarme. Recurvebogen können durch die Biegung mehr Energie speichern haben dadurch einen höheren Wirkungsgrad als Flachbogen und Langbogen. Zusätzlich wird der Schock, der nach einem Schuss auf die Hand wirkt durch die anliegenden Sehnen gedämpft.

    Der Recurve-Bogen kann je nach Wettkampfklasse sowohl Blank als auch mit Visier geschossen werden.

    CompoundBow

    Compound-Bogen

    Compound-Bogen sind die modernsten Bögen auf dem Markt. Durch Umlenkrollen, den sogenannten "Cams" nimmt das Zuggewicht schon nach kurzer Wegstrecke rapide ab (bis zu 80% - somit muss man im Auszug z.B. nur noch ca. 9 statt 30kg ziehen!). Dadurch ist es ohne Probleme möglich den Bogen im vollen Auszug zu halten. Durch ein spezielles Visier (Peep Sight sowie Scope) und eine Lösevorrichtung (das sogenannte Realease) ist es für gute Schützen kein Problem auf 100m eine CD zu treffen.


    Der größte Nachteil diesen Bogentyps ist allerdings, dass alle Komponenten präzise aufeinander abgestimmt werden müssen und dies können meist nur der Fachhändler oder ganz versierte Bogenschützen machen, da zuhause selten Geräte wie z.B. eine Bogenpresse vorhanden sind.

    Der 2. Nachteil ist, dass je nach Wettkampfklasse („WA im Freien“, „3-D- Bogenschießen“ oder „Feldbogenschießen“.) andere Bedingungen (Pfeil-Geschwindigkeit, Zuggewicht, Stabilität usw.) an den Bogen gestellt werden und somit zum Teil ein anderer Compoundbogen benötigt wird.






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